U-19 Raptors eilen von Sieg zu Sieg – 66:44 (30:14)-Triumph bei Capricorns/2

dsc_0163Erstmals in dieser Spielzeit hatte der Verletzungsteufel im Vorfeld der Partie bei den Raptors der U-19-Mannschaft sein Unwesen getrieben: Maximilian Girschik (#57) lag mit Fieber im Bett, Daniel Engelbrecht (#5) klagte noch wenige Stunden vor dem Duell am 19.11. über Schmerzen am rechten Knie und Simon Hagmann (#29) plagte eine Rückenverletzung, die er sich in der Vorwoche beim Heimsieg gegen Capricorns/3 zugezogen und die ihn gar gezwungen hatte, das Abschlusstraining tags zuvor auszulassen. Nichtsdestotrotz sprühte die kleine Abordnung der Gelbhosen (nur sechs Spieler standen zur Verfügung) vor Motivation, wollten sie doch ihre Serie von drei Siegen in drei Spielen prolongieren.
Der Eindruck, hier einen stärkeren Kontrahenten als in der Vorwoche bespielen zu müssen, bestätigte sich bereits in den ersten zehn Minuten: Defensiv standen die Rosenstädter in einer Mann-Verteidigung, offensiv versuchte man, mit schnellen Pässen den Gegner zu verwirren und zu einfachen Korblegern zu gelangen. Dieser spielte sehr körperbetont, trotzdem gelang es den Mostviertlern früh, einen Vorsprung herauszuspielen, den sie bis zur Pause auf +14 hochschraubten.
Mit diesem bequemen Polster im Rücken war man in der angenehmen Situation, nicht das letzte Hemd riskieren zu müssen. Stellenweise schlich sich der Schlendrian bei den Jugendlichen ein und es häuften sich vermeidbare Ballverluste. Positiv hervorgehoben werden müssen jedoch die konditionelle Verfassung der Schielestädter und die taktische Disziplin: Mit sechs Mann auswärts spielen zu müssen, erforderte große Ausdauer, da praktisch jeder über die volle Distanz zum Einsatz kam, sowie kühlen Kopf, um nicht in Foulprobleme verstrickt zu werden – Chapeau!
Das Spiel plätscherte schließlich etwas hin und im Schlussabschnitt entschloss sich der US-Amerikaner O’Neal, seine Schützlinge nochmals zu fordern und ordnete eine Zonen-Verteidigung an. Diese funktionierte mäßig, insbesondere die Wiener Guards punkteten nochmals kräftig. Das stand jedoch dem Sieg nicht mehr im Weg: Der Endstand lautete 66:44 (30:14) zugunsten der Tullner. Die Stimmung unmittelbar nach dem Spiel war naturgemäß ausgezeichnet: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, he, he“, skandierten die zig euphorisierten Fans bei der Verabschiedung von den Spielern, doch Coach Renaldo O’Neal blieb an diesem regnerischen Herbsttag im romantischen 3. Wiener Gemeindebezirk mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen:„Die erste Halbzeit hat mir gut gefallen, in der Zweiten hatten wir zu viele unnötige Ballverluste“, fasste der Trainer seine Eindrücke gegenüber den Medien zusammen. Doch angesichts dieser Leistung und einem Blick auf die Tabelle darf man es keinem Fan verübeln, an den Meistertitel im Grunddurchgang zu denken. Träumen darf man ja bekanntlich…
Scorer: Peschl 17, Hagmann 16, E. Schlesinger 14, S. Schlesinger 9, Krippel 6, Engelbrecht 4

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