Herren 4 besiegte Hollabrunn Heats mit 63:55 (31:25) – Thonhauser-Equipe präsentierte sich abschnittsweise bärenstark

Im Duell umHerren 4 Hollabrunn den Einzug ins mittlere Play-Off duellierte sich unsere (mittlerweile bereits legendäre) Herren 4 mit Hollabrunn Heats und damit just mit einem Gegner, der im Herbst zwei Mal unsere brillante Herren 2 besiegen konnte. „Revanche für unsere Routiniers“ lautete also das Motto und man spürte bereits beim Aufwärmen, dass unsere Akteure darauf brannten, den Heimsieg einzufahren. Doch der Start in die Partie verlief enttäuschend: Die Rosenstädter produzierten unerzwungene Fehler en masse und der Gegner aus dem Weinviertel, der technisch eine Klasse unter unseren Männern stand, ging prompt in Führung und gewann sogar das erste Viertel – was war da los? Aber dann zeigten unsere Burschen ihre Klasse: Ado Mulahalilovic, unter der Woche noch mit Vaterfreuden (Herzlichen Glückwunsch!), rehabilitierte sein Team und sorgte für eine knappe Führung zum Pausentee – 31:26.
Das Spiel war jedoch noch nicht entschieden, Hollabrunn gab sofort zu verstehen, dass mit ihnen noch zu rechnen war und scorte unmittelbar nach Beginn des dritten Viertels. Doch wer jetzt dachte, gegen diese phänomenale Herren 4 gäbe es etwas zu holen, hatte die Rechnung ohne Alex „Chubsi“ Hubalik gemacht. Der attraktive 19-Jährige stieg aufs Gaspedal, drückte den nächsten drei Minuten seinen Stempel auf und geigte sensationell auf, eine Vorstellung, die man getrost als „One-Man-Show“ bezeichnen kann. Angestachelt von Mentalitätsmonster Nikola Tadic machte der Student in 180 Sekunden sechs Körbe und damit zwölf Punkte – Tulln lag komfortabel in Führung. Was aber anschließend erfolgte, fällt wohl unter die Kategorie „Grober taktischer Schnitzer“. Die fünf Spieler, die „on fire“ waren, wurden ausgetauscht, die Blumenstadt verlor den Faden. Der Gast aus dem Weinviertel kam bis auf abermaligen Gleichstand heran, würde das Spiel noch einmal spannend werden? Nein, denn unsere Männer waren eine Klasse besser. Zwar wurde es nichts aus dem Kantersieg, der durchaus möglich gewesen wäre, doch trotzdem wurden die in Scharen gekommenen Fans mit einem soliden Sieg belohnt. Wenn das Zusammenspiel noch besser wird, ist von dieser Mannschaft noch einiges zu erwarten.
Scorer: Hubalik 16, Mulahalilovic 15, Tadic 12, Vidic 9, Muratovic 5, Vybiral 3, Engelbrecht 2, Kaiser 1, Becker, Girschik

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