„Peter ist der, der mit mir gemeinsam die Mannschaft anführt“

Sie werden als die „Splash Brothers“, das „Duo Infernale“ oder als die „Young Guns“ bezeichnet: Simon Schlesinger & Peter Eisenschenk. Die beiden Freunde stehen im #InterviewdesMonats April Rede und Antwort und sprechen über mangelnde Konkurrenz, Teamchemie und über ihre unzertrennliche Verbindung.

Frage: In der U-16 kann Euch zwar momentan niemand das Wasser reichen, doch auch Eure Erfolgsgeschichte muss irgendwann einmal angefangen haben. Seit wann spielt ihr Basketball?

Schlesinger: Das ist das achte Jahr, also seit 2010.

Frage: Natürlich bringt ihr überragende Qualität in die Mannschaft ein, trotzdem ist Euer Erfolgslauf – 12 Siege in 12 Spielen – alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Worauf führt ihr das zurück?

Eisenschenk: Definitiv an der guten Teamchemie. Im Gegensatz zu unseren Gegnern verstehen wir uns sehr gut untereinander.

Schlesinger: Ein wesentlicher Baustein für den Erfolg ist unsere Schnelligkeit gepaart mit einer außergewöhnlichen Technik, die wir am Ball besitzen. Unsere Überlegenheit liegt aber sicher auch daran, dass wir im unteren Play-Off spielen. Die Konkurrenz ist dort nicht so stark. Mal sehen, wie wir uns nächstes Jahr formieren, vermutlich werden wir dann mit einer U-16-Mannschaft außer Konkurrenz im oberen Play-Off antreten.

Frage: Wie hat der Trainerwechsel im Sommer – Michael Kausl hat damals Peter Demmer am Chefposten abgelöst – die Mannschaft verändert?

Eisenschenk: Der Trainerwechsel hat uns richtig gut getan. Michael Kausl kommt mit jedem gut aus, dank ihm hat sich die Teamchemie verbessert. Erst letztens waren wir nach dem Training bei ihm und haben ihn in FIFA auf der PlayStation deklassiert. (schmunzelt)

Frage: Simon, Du hast letztes Jahr schon in der U-19 geglänzt, nun hast Du im Sommer einen Rückschritt auf die U-16-Ebene gemacht. Wie war das für dich?

Schlesinger: Keine Frage – die Gegner in der U-19-Liga waren schon schlecht, doch die in der U-16 sind noch viel schlechter. Körperlich wird in der U-16 noch dazu viel weniger entgegengesetzt. Natürlich macht es Spaß, mit meinen alten Freunden wieder in der U-16 vereint zu sein und die Teamchemie ist auch viel stärker hier.

Frage: Peter, deine Horrorverletzung vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Wiener Neustadt steckt uns allen noch tief in den Knochen, dein Team hat aber trotzdem noch gewonnen. Gibt Dir das das Gefühl, nicht gebraucht zu werden?

Eisenschenk: Ich habe dem Trainer schon angeboten, nicht zu spielen, wenn sie mich gegen Mistelbach auch nicht brauchen. (lacht) Da hat der Coach schon etwas dagegen gehabt. Ernste Selbstzweifel hatte ich zu keinem Zeitpunkt, ich bin nie nachts wach gelegen und konnte nicht einschlafen. Ich glaube, dass ich eine Verstärkung für die Mannschaft bin. Im nächsten Spiel bin ich wieder ganz regulär dabei.

Schlesinger: Falls ich noch etwas dazu sagen darf – Peter ist definitiv ein Faktor, den wir für die Mannschaft brauchen, aber ich bin wichtiger. Da aber Peter der einzige richtige Point Guard im Kader ist, brauchen wir ihn, damit er mir Assists liefert. Er ist definitiv der zweitwichtigste Spieler im Kader und der, der mit mir gemeinsam die Mannschaft anführt.

Frage: Hat dieser Erfolg in der U-16 Eure einzigartige Freundschaft noch einmal auf ein neues, höheres Level gebracht hat?

Schlesinger: Ja, aber nicht entscheidend. Auch davor waren wir, da wir in derselben Straße wohnen, enge Freunde. Trotzdem bin ich auch froh, das Raptorsdress in der U-19 getragen zu haben. Dieses Jahr hat mir sehr gut getan.

Eisenschenk: Witzig ist ja, dass wir, obwohl wir in derselben Straße wohnen, erst im Verein zusammengekommen sind.

Frage: Wollt ihr Basketballprofis werden?

Eisenschenk: Dieser Zug ist abgefahren. Da wir nicht nach Klosterneuburg ins Sportgymnasium gegangen sind, haben wir eine gezielte Karriereförderung verpasst.

Schlesinger: Ich möchte trotzdem den Sport nicht verlieren. Auch als Student werde ich aktiv bleiben!

Frage: Wie werdet ihr den heutigen 1. Mai verbringen?

Schlesinger: Ausschlafen.

Eisenschenk: Mathematik lernen.

Frage: Findet ihr das witzig, dass ausgerechnet am Tag der Arbeit und der sozialistischen Freundschaft das große Freundschaftsinterview erscheint?

Eisenschenk: Ja, schon ein bisschen.

Schlesinger: Deswegen wurde es also verschoben. (lacht schallend)

Frage: Was könnte Eurer Meinung nach im Verein verbessert werden?

Eisenschenk: Ich wünsche mir eine höhere Trainingsbeteiligung.

Schlesinger: Die Schreibertischbeteiligung muss sich definitiv verbessern. Es sollte jeder im Verein mithelfen und nicht nur trainieren kommen.

Frage: Was gefällt Euch besonders gut am BBC Tulln?

Schlesinger: Ich mag die Veranstaltungen und die gemeinsamen Aktivitäten.

Eisenschenk: Ja, auf jeden Fall. Das Turnier in Enns war leiwand, aber auch jährlich stattfindende Höhepunkte wie den Basketballheurigen oder die Weihnachtsfeier mag ich sehr gerne.

Schlesinger: Ich habe noch eine Frage an die Redaktion.

Bitte.

Wann glaubt die Redaktion, dass sie Thomas Vojtech im Armdrücken besiegen kann?

In zwei Jahren? Mit Anabolika vielleicht auch schon früher.  

Simon Schlesinger (*31.07.2002 in Wien) besucht momentan die sechste Klasse des Gymnasium Tulln, hat einen älteren Bruder und spielt in seiner Freizeit gerne League of Legends.
Peter Eisenschenk (*18.01.2003 in Tulln an der Donau) ist momentan Schüler der ersten Klasse der Handelsakademie Tulln. Der gebürtige Niederösterreicher hat eine Schwester und ist ebenfalls begeisterter League of Legends-Spieler.

Peter & Simon real

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