„Ein Medizinstudium bleibt mein großer Traum.“

Er ist seit Jahren das Gesicht des Nachwuchses des BBC Tulln, wer sich mit den Rosenstädtern beschäftigt, wird an seinem Namen kaum vorbeikommen: Die Rede ist von Alexander Hubalik, Hoffnungsträger seines Vereins und Sympathieträger zugleich. Doch was macht den 19-Jährigen so erfolgreich? Wir fragen nach.chubsi
Frage: Angenommen, du müsstest dich zwischen einem Ticket für ein NBA-Finale oder einem Treffen mit deinem Vorbild, Kyrie Irving, entscheiden. Was würdest du wählen?
(lacht). Das weiß jeder, der mich kennt – Zweiteres natürlich. Ich würde Kyrie Irving gerne einmal persönlich kennenlernen, diesen Wunsch habe ich schon länger.
Frage: Wegbegleiter beschreiben dich als irrsinnig heimatverbundenen Menschen: Warst du dir immer sicher, für Tulln spielen zu wollen, oder hast du dir auch einmal überlegt, der Rosenstadt „Adieu“ zu sagen und nach Klosterneuburg oder St. Pölten zu gehen?
Für mich war es immer klar, dass ich in Tulln bleibe. Hier bin ich aufgewachsen und ich fühle mich sehr wohl in der Blumenstadt. Der BBC ist mein Herzensverein.
Frage: Sprechen wir über deine aktuelle Saison, deine Erste im Erwachsenenbereich. Du spielst heuer bei den Herren 4, einem gemischten Saisonauftakt folgten jetzt zwei Siege gegen Laa/Thaya und Hollabrunn. Zufrieden?
Nein. Wir haben die letzten Spiele zwar gewonnen, hätten jedoch besser agieren können. Schlussendlich zählen jedoch die Siege, daher kann man nicht unzufrieden sein.
Frage: Man hat das Gefühl, du wirst mit jeder Saison besser, erst letztens hast du zwölf Punkte am Stück gegen Hollabrunn erzielt. Wie gehst du mit dem Hype um deine Person um?
Das ist für mich nichts Neues und war auch schon vor dem Spiel gegen Hollabrunn so. Ehrlich gesagt beflügelt es mich, sowohl von den Zuschauerrängen als auch von den Mitspielern so viel Anerkennung zu bekommen. Ich versuche in jedem Spiel das Beste zu geben und der Mannschaft zu helfen, so gut es geht.
Frage: Dein Talent hat man bereits früh gesehen, die Trainer, die du im Nachwuchs hattest, hielten allesamt große Stücke auf dich. Für viele war es nur eine logische Konsequenz, dass du auch im Herrenbereich sofort eine tragende Rolle in deiner Mannschaft einnehmen wirst. Hattest du den Eindruck, dass in deiner Vergangenheit in der Jugend viel Druck auf deinen Schultern lastete?
Um ehrlich zu sein, nein. In der U-19 verspürte ich immer nur in den Anfangsminuten Druck, wenn ich in der „Starting Five“ spielte und das Spiel noch einigermaßen knapp war. Bei aussichtslosen Spielständen war jedoch das Verantwortungsgefühl weg.
Frage: Du bist das Gesicht der neuen Generation in der Schielestadt. Bereits bei den U-19 Raptors, die du in der Form, wie sie heute bestehen, mitaufgebaut hast, assoziierte man die Mannschaft mit deinem Gesicht. Wie blickst du auf diese Zeit bei den Gelbhosen zurück?
Ich empfinde es als sehr positive Zeit, wenn ich mich daran erinnere. Diese drei Jahre habe ich mit meinen besten Freunden verbracht, in einer Sportart, die mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Die Erinnerungen sind in meinem Langzeitgedächtnis, ich werde mich auch noch in einigen Jahrzehnten gut daran erinnern.
Frage: Einige deiner damaligen Mitspieler agieren mittlerweile mit dir in der Herren 4-Mannschaft, manche sind auch noch in der U-19 verblieben. Wie beurteilst du den Erfolgslauf der U-19 Raptors in der bisherigen Saison?
Sie sind tatsächlich sehr gut unterwegs, man muss aber auch sagen, dass sie im C-Pool – und damit in der schlechtesten Gruppe – spielen. Man darf aber nicht nur das Negative sehen, daher bin ich sehr zufrieden und hoffe, dass es so weiter geht.
Frage: Du bist ja nicht nur auf dem Court, sondern auch daneben ein sehr gefragter Mann, sitzt sogar im Vorstand des BBC. Wie kam es dazu und wie sieht dein Aufgabenbereich in etwa aus?
Eine sehr engagierte Person ist aus dem Vorstand zurückgetreten, zu der ich einen guten Draht hatte. Sie hat mich als Nachfolger vorgeschlagen. Ich bin für den Nachwuchs verantwortlich, organisiere Buffets und springe für Trainer ein, die erkranken.
Frage: Viele wissen ja gar nicht, dass du auch noch höchsterfolgreich studierst. Kannst du uns dabei einen kurzen Einblick geben?
Ich studiere auf der Hauptuniversität Wien Biologie und Englisch auf Lehramt, bin jedoch auf der Suche nach anderen Studiengängen. Ein Medizinstudium bleibt mein großer Traum.
Frage: Abschließend noch: Wie denkst du, wird deine sportliche Zukunft aussehen? Manche munkeln ja, du könntest in der kommenden Spielzeit gar in die Herren 1-Mannschaft aufsteigen.
Ich hoffe, dass ich meine guten Leistungen weiterhin zeigen kann und bei einem möglichen Engagement in der Herren 1-Mannschaft Siege einfahren zu können. Natürlich möchte ich mich auch persönlich verbessern und hoffe, Basketball mit dem Studium unter einen Hut bringen zu können.

Alexander Hubalik (*21.06.1997 in Wien) spielt seit seinem 16. Lebensjahr Basketball in der Schielestadt.
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