„Mit je mehr Feuer man bei der Sache ist, desto weiter kommt man“

In der zweiten Ausgabe des Jahres 2018 nimmt niemand Geringerer als der entzückende Alexander Becker Platz, um von den kniffligen Fragen der Redaktion durchlöchert zu werden. Wie es dem treffsicheren TU-Studenten in der ersten Mannschaft des BBC Tulln geht, was verbessert gehört und wie seine Zukunftspläne lauten, gibt es hier zu lesen.

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Frage: Du bist Gast in der Februarausgabe des #InterviewdesMonats. Wie geht es dir damit?

Ursprünglich war ich sehr skeptisch, was diese Rubrik betrifft, die vor genau einem Jahr ins Leben gerufen wurde. Ansonsten freue ich mich sehr über diese Einladung. Das ist eine große Ehre für mich.

Frage: Du spielst seit Herbst 2011 beim BBC. Was war dein schönster Moment bisher?

Mein schönster Moment war definitiv der 9. Dezember 2013, als ich mit meiner damaligen U-19-Mannschaft nach Klosterneuburg gefahren bin und wir haushoch verloren haben. Wir haben es gefeiert wie einen Sieg. (schmunzelt) Das Mannschaftsfoto sehe ich mir immer noch gerne an.

Frage: Hat es auch einen Tiefpunkt gegeben?

Ich hatte eine Phase in meiner Karriere, als ich permanent an den Fingern verletzt war. Wenn das mehrmals hintereinander passiert, dann schlägt das auf die Psyche.

Frage: Du bist für deinen hochaggressiven Spielstil bekannt. Woher nimmst du die Energie dafür?

Ich lebe beim Basketball das „Alles oder Nichts“-Prinzip. Dementsprechend gebe ich auch bei den Trainings immer alles und schaue, was geht. Mit je mehr Feuer man bei der Sache ist, desto weiter kommt man.

Frage: In welcher Mannschaft agierst du momentan?

Seit dieser Saison bin ich in der ersten Mannschaft des BBC Tulln auf der Position des Power Forward. Wir sind eine Mannschaft aus einigen etablierten Spielern, einigen Akteuren, die direkt aus dem Nachwuchs hochgezogen worden sind und zwei starken Neuverpflichtungen aus Korneuburg.

Frage: Wie beurteilst du die momentane Situation?

Naja. Wenn man ehrlich ist, dann ist die bisherige Saison durchwachsen verlaufen. Wir haben nur drei Siege erringen können. Sicher sind wir noch in einer Phase, in der wir uns finden müssen als Team. Bis jetzt sind wir noch nicht in Fahrt, es hat noch niemand seinen Platz innerhalb des Kollektivs gefunden. Nur so können wir als Einheit auftreten.

Frage: Nun gibt es in solcher Situation auch immer Gerüchte wildester Natur, was Veränderungen in der Transferphase im Sommer betrifft.

Natürlich gibt es gerade in Phasen, in denen es nicht so läuft, insbesondere von außen Unruhen. Das ist zu akzeptieren und davon darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn es schlecht läuft, dann ist üblicherweise immer als Erstes der Trainer angezählt. So läuft das Geschäft, aber ich möchte zu einem Wechsel – genauso wie zur Frage, ob die Legionäre aus Korneuburg in der Saison 2018/2019 noch in Tulln spielen werden – keine Stellungnahme abgeben. Das wird man dann im Sommer entscheiden müssen, aber es wird sich sicher etwas verändern innerhalb der Mannschaft.

Frage: Was wünscht du dir von deinen Teamkollegen?

Ich wünsche mir dasselbe Feuer, das ich auch in mir spüre. Hundertprozent und darüber hinaus geben – wenn wir das machen, können wir es weit bringen.

Frage: Wie beurteilst du die Vorstandsarbeit beim BBC?

Ich muss gestehen, dass mir da ehrlicherweise der Einblick etwas fehlt. Ich versuche mich auf die sportlichen Belange zu fokussieren. Dementsprechend sehe ich mich auch nicht in der Position, etwaige Kritik zu üben. Die Social-Media-Arbeit ist super, auch wenn da die Meinungen auseinandergehen. Danke für die Spielberichte, der Rest ist mittelmäßig bis okay.

Frage: Was bräuchte der Verein, um noch professioneller zu werden?

Es muss nüchtern gearbeitet werden, das ist extrem wichtig. Darüber hinaus muss die Trainingsanwesenheit steigen, wobei das auch immer ein Spiegelbild der Teamchemie ist. Gerade bei den Herren 1 könnte der Ehrgeiz noch steigen, die restlichen Teams sind diesbezüglich besser. Vielleicht können wir dann auch größere finanzielle Mittel aufstellen. Das steht und fällt meiner Meinung nach mit den Erfolgen der Mannschaften.

Frage: Plaudern wir jetzt über dich: Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Bleibst du beim BBC?

Ich bleibe definitiv, hier sehe ich meine sportliche Zukunft. Ich hoffe, dass wir mit diesem Team so weit wie möglich kommen. Mein Ziel ist die Landesliga. Da ich auf der Technischen Universität Wien studiere, möchte ich mich auch für die TU-Robots bewerben. Das ist aber Zukunftsmusik und es ist sehr schwierig, einen Platz zu ergattern. Dementsprechend ist es auch nur die zweite Wahl.

Frage: Die Leser wollen unbedingt wissen. Wann möchtest du heiraten und Kinder bekommen?

Das steht noch weit in der Zukunft, daher gibt es keine präzisen Auskünfte diesbezüglich. Ich habe nichts geplant und lebe in den Tag hinein.

Frage: Was denkst du über das Don’t Smoke-Volksbegehren?

Finde ich gut, morgen werde ich unterschreiben. Österreich ist im Europavergleich weit zurückliegend diesbezüglich und es sollte ein konsequentes Rauchverbot in den Lokalen kommen, so wie es ursprünglich geplant war.

Der unvergleichliche Alexander Becker (*23.08.1997) besticht nicht nur durch seine Vitalität & Lebensfreude, sondern vor allem durch seine Leistungen am Court. Wenn der höfliche Hunde-Besitzer zum Sprint ansetzt, fürchten seine Gegner um ihre körperliche Unversehrtheit.

 

 

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